20260047VOB/A-EU OFFEN
Gegenstand der Ausschreibung ist die vollständige Errichtung einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage auf der Überdachung der Busabstellplätze des neuen Busbetriebshofs Freising. Die Anlage umfasst 480 bifaziale Doppelglasmodule mit einer Gesamtgeneratorleistung von ca. 216 kWp und einer Modulfläche von rund 959 m². Aufgrund der mittig angeordneten Brandwand wird der PV-Generator in zwei elektrisch getrennte Teilanlagen mit jeweils einem Wechselrichter aufgeteilt. Zum Leistungsumfang gehören die Lieferung und Montage der Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter sowie die komplette DC- und AC-Verkabelung einschließlich aller erforderlichen Schalt-, Schutz- und Einspeiseeinrichtungen. Ebenfalls enthalten sind der Netzanschluss, die Mess- und Verteilungstechnik, Monitoring, Planung, Prüfungen, Inbetriebnahme, Einweisung und die vollständige Dokumentation. Die Ausführung der Arbeiten ist gemäß aktuellem Bauzeitenplan für den Zeitraum vom 02.11.2026 bis 04.12.2026 vorgesehen.
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Die Ausschreibung ist in 1 Lose aufgeteilt; Angebote sind je Los oder für mehrere Lose zulässig.
| Los | Leistung | Ausführung |
|---|---|---|
| LOT-0001 | Neubau eines Busbetriebshofes- PV-Anlage Überdachung Gegenstand der Ausschreibung ist die vollständige Lieferung, Montage, Prüfung und betriebsfertige Inbetriebnahme einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage auf der Überdachung der Busabstellplätze des neuen Busbetriebshofs Freising. Die Überdachung besitzt eine Dachfläche von etwa 34,5 × 57,5 m bei einer Dachneigung von ca. 35°. Auf dieser Fläche sind insgesamt 480 bifaziale Photovoltaikmodule in Doppelglasausführung mit einer Nennleistung von mindestens 450 Wp je Modul vorgesehen. Die Gesamtleistung des PV-Generators beträgt ca. 216 kWp, die belegte Generatorfläche rund 959 m². Aufgrund einer mittig innerhalb der Überdachung angeordneten Brandwand wird der PV-Generator in zwei weitgehend eigenständige Teilanlagen aufgeteilt. Jede Teilanlage erhält einen eigenen dreiphasigen Stringwechselrichter mit mehreren unabhängigen MPP-Trackern. Die Leitungsführung über die Brandwand ist zu vermeiden. Die Wechselrichter werden im Bereich der Überdachung beziehungsweise an den dafür vorgesehenen Stützen montiert. Die endgültige Verschaltung sowie die Dimensionierung und Führung der Leitungen sind durch den Auftragnehmer im Rahmen seiner Werk- und Montageplanung auf Grundlage der Ausführungsplanung festzulegen und mit der Fachplanung abzustimmen. Zum Leistungsumfang gehören die systemgeeignete Unterkonstruktion für die dachparallele Modulmontage, sämtliche PV-Module, die vollständige DC- und AC-Verkabelung, Kabeltragsysteme, Schutz- und Schaltgeräte, Überspannungsschutz, Erdung und Potentialausgleich sowie die Kommunikations- und Monitoring-Einrichtungen. Die Unterkonstruktion und alle Befestigungen müssen für die vorhandene Holzdachkonstruktion geeignet sein; erforderliche Befestigungen und Dachdurchführungen sind dauerhaft und fachgerecht gegen eindringendes Wasser abzudichten. Die Ausführung ist mit den Gewerken Holzbau, Dachabdichtung, Blitzschutz und Elektroinstallation zu koordinieren. Weiterhin umfasst die Leistung die Errichtung einer Zähler- und Anschlussverteilung, das erforderliche Einspeisemanagement sowie die vollständige Abstimmung des Netzanschluss-, Mess-, Schutz- und Regelungskonzeptes mit dem zuständigen Netzbetreiber. Der endgültige niederspannungsseitige Anschlusspunkt ist vor Ausführung zu klären. Vorgesehen ist vorrangig ein Anschluss im Bereich der Trafostation; sofern dieser dort nicht möglich ist, erfolgt der Anschluss alternativ an der Niederspannungshauptverteilung der Werkstatt. Die hierfür vorgesehenen Leitungswege und Anschlussarbeiten sind entsprechend dem abschließend festgelegten Anschlusspunkt auszuführen. Der Auftragnehmer hat sämtliche erforderlichen Werk- und Montageunterlagen, Berechnungen, Nachweise, Modulbelegungs- und Stringpläne sowie DC- und AC Leitungspläne zu erstellen. Nach Abschluss der Montage sind die Anlage vollständig zu prüfen, entsprechend den Vorgaben des Netzbetreibers zu parametrieren und gemeinsam mit allen Schutz-, Regelungs- und Monitoringfunktionen in Betrieb zu nehmen. Zum Leistungsumfang gehören außerdem die Einweisung des Betriebspersonals sowie die Übergabe vollständiger Revisions-, Prüf- und Inbetriebnahmeunterlagen einschließlich sämtlicher Projektdateien und Zugangsdaten. Nach dem derzeitigen Bauzeitenplan ist die Installation der Photovoltaikanlage vom 2. November bis zum 4. Dezember 2026 vorgesehen. Der aktuelle Bauzeitenplan und die PV Sol Planung sollten als Anlagen der Ausschreibung beigefügt werden - finden Sie ebenfalls im Anhang. Ausführungszeiten im Bauzeitenplan sind 2x 2 Wochen enthalten, was lediglich die Montage der zwei Felder auf dem Dach berücksichtigt. Hier muss noch ein 3. Abschlitt für die Montage der Wechselrichter und des Zählerschranks in der Werkstatt folgen. Allerdings kann ich Ihnen dafür keinen Zeitraum benennen - die Werkstatt wird dann noch nicht so weit sein, dass die Komponenten eingebaut werden können. Wahrscheinlich ist dafür ein zusätzlicher Zeitraum in 2027 nötig. Wenn möglich bitte in den Vertragsgrundlagen einen Passus unter besondere Vereinbarungen o.ä. einfügen, der besagt, dass die Anlage zwingend in 2026 behelfsmäßig in Betrieb genommen werden muss. Die bis dahin errichteten Komponenten Module, GS-Leitungen und Wechselrichter sollten dafür ausreichen. | Nov. 2026 – Dez. 2026 |
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